Pfeil aufsetzen
Setzen Sie den Pfeil immer auf die gleiche Stelle der Sehne.
Am
Leichtesten erreichen Sie das natürlich durch die Verwendung eines Nockpunktes.
Näheres dazu finden Sie links unter "Der Nockpunkt"
Es geht notfalls aber auch ohne. Es ist nur halt bedeutend schwieriger, den Pfeil immer auf die gleiche Stelle der Sehne zu setzen.
Achten Sie unbedingt darauf, dass die andersfarbige Leitfeder vom Bogenfenster weg zeigt, sonst sehen Sie sie zum letzten mal intakt.
(Sollte es doch einmal passieren - ich verkaufe Ihnen gerne Ersatzfedern und Kleber...)
Anheben und Vorhalten
Kopf hoch!
Heben
Sie den Kopf, und schauen Sie auf die Scheibenmitte. Nehmen Sie die Schulter
zurück.
Heben Sie Pfeil und Bogen bis auf Schulterhöhe an. Der Zugarm ist ebenfalls in Schulterhöhe. Die Sehne spannt sich dadurch ein wenig.
Nutzen Sie diesen Moment für die Korrektur Ihres Ellenbogens am Bogenarm. Er muss aus dem Bewegungsgang der Sehne gedreht werden, sonst tut´s weh!
Jetzt schieben Sie den Bogen zum ersten mal zwischen Ihr Auge und das Ziel, und visieren das Ziel an.
Konzentrieren Sie sich auf das Ziel!
Wechseln Sie nicht zwischen Visier (oder Pfeilspitze) und der Zielscheibe hin und her! Das kostet vie zu viel Konzentration.
Fokussieren Sie auf die Zielscheibe und schieben Sie das entsprechend verschwommen gesehene Visier (oder Pfeilspitze) dazwischen.
Die Sache mit dem Vorhalten funktioniert übrigens nur vernünftig auf Entfernungen bis ca. 18 Meter - aber weiter sollte bei Anfängern die Zielscheibe sowieso nicht stehen. Ich empfehle 10 Meter. Da ist das Treffen des Ziels schon schwierig genug.
Wenn diese Entfernungen Sie nicht mehr reizen, wird es sowieso Zeit, einmal unverbindlich in einem Bogensportverein vorbeizuschauen.