Der Nockpunkt

 

Man nockt den Pfeil mit seiner Nocke unter dem Nockpunkt genau auf dem Aufnockpunkt auf!
Alles klar?

die folgende Zeichnung wird ein wenig Licht in die Sache bringen:

Wie zu sehen ist, liegt der Aufnock-punkt - also der Punkt, an dem der Pfeil auf die Sehne genockt wird - nicht im rechten Winkel zur Sehne. Man spricht hier von der Nockpunktüberhöhung.

 

Die Unterseite des Pfeilnocks liegt dabei ca. 3 mm höher als der rechte Winkel.

Man kann auch 2 Nockpunkte anbringen, die den Pfeil praktisch umfassen. Lassen Sie dabei aber genug Platz für dem Pfeil - er soll sich schließlich im gespannten zustand nicht festklemmen! 

Als Nockpunkt kann man natürlich am Besten die üblichen Messing-Nockpunkte nehmen. Mehrfach gewickeltes Garn, mit Klebstoff befestigt, geht aber auch. Hauptsache, man erkennt ihn deutlich.

Auf dieser Zeichnung ist auch deutlich der Pfeil zu erkennen: die anders eingefärbt Feder, die im rechten Winkel am Pfeil befestigt ist, muss UNBEDINGT nach Außen zeigen. Sonst bleibt die Feder im Bogenfenster hängen, und nimmt Schaden.